Das Laugelegumper

 s´got dagege, de Laugele gumpt – Fasnacht 2022

Liebe Konstanzer Närrinnen und Narren, liebe Laugelegumper, während der Fasnacht 2022 bleibt unser gemütlicher Laugelegumperkeller in der Gerichtsgasse leider geschlossen. Auch haben wir uns dazu entschlossen, das Narrenbaumsetzen auf dem Obermarkt am Schmotzigen Dunschtig und auch das Kärrelerennen auf der Marktstätte am Fasnachtsdienstag abzusagen. Dafür bitten wir um Euer Verständnis. Ho Narro!

Der Laugelegumer – Die Kleiderordnung nach Hans Georg Biehler, dem Gründer der Laugelegumper 1956

Lindenholzmaske, weißgold vergoldet. Dazu das Maskentuch aus rotem Filz. Darunter Aluschuppen auf rotem Goller. Der mittelblaue Kittel ist aus Gminderleinen, ebenso die rote Tasche mit Konstanzer Wappen. Die Angel mit einem individuellem bunten Fisch wird mit weißen Handschuhe getragen. Als Hose trägt der Laugelegumper eine dunkelblaue Antonhose. Die Schuhe haben die Farbe Schwarz, auch die Schuhsolen. Nach dieser Kleiderordnung richtet sich der Laugelegumer, auch um das schöne Bild der Zunft bei Umzügen und im Allgemeinen zu erhalten.

Die Idee zum Saalhemd entstand im Jahr 1990 von Hans Georg Biehler. Aus einem Stoff, ähnlich dem Gminderleinen, baut jeder Laugelegumper in vielen vielen Stunden sein Saalhemd selbst. Gemeinsam mit anderen Laugelegumpern wird im Laugelekeller das Saalhemd zugeschnitten, genäht und bemalt. Bei der Bemalung der Vorder- und Rückseite mit Schablonen hilft nach wie vor Angelika Greis.

Die Mütze war die Idee von Hans Georg Biehler und wurde bei einer Generalversammlung am 03.09.1979 im Gelben Haus, dem Vereinslokal von 1977-1982, vorgestellt. Gitta Biehler und Suse Mauz haben die ersten Mützen nach den Vorgaben von Hans Georg Biehler genäht.

s´got dagege, de Laugele gumpt – Gründungsgeschichte der Laugelegumper

Während der vielen Sitzungen im November 1953 zog Sepp Biehler – keiner weiß mehr genau wann – den Entwurf für ein „Laugelegumperkostüm“ aus der Tasche.

Die ersten Larven schnitzten Hans Stingl und Adolf Schmid, weitere Larven wurden im Schwarzwald bestellt. Alfred Riedle, Klaus Meßmer und Adolf Greis trugen das Weiflgold auf und Frau Meßmer, die Mutter von Gumper Klaus, fertigte liebevoll die Fischle.

So sind die Laugelegumper 1954 erstmals öffentlich in Erscheinung getreten und dem Umzug „vorausgegumpt“. Das war die Geburtsstunde der „Konstanzer Laugelegumper“.

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